Wochenrückblick KW2: SEO-Analysen und AuthorRank
- Veröffentlicht von: Danny Behne
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Nachdem die Feiertage überstanden sind, wünschen wir allen Leserinnen und Lesern noch einmal ein frohes neues Jahr und melden uns mit dem Wochenrückblick zurück. Die ganze SEO-Szene scheint seit dieser Woche wieder kräftig zu experimentieren, zu recherchieren, informieren und auszutesten.
SEO-Analysen – Die Schwierigkeit, valide Aussagen zu treffen
Hanns Kronenberg bspw. hat sich der Bedeutung von Links für die Sichtbarkeit in den SERPS gewidmet. Diese Analyse lässt zweifelsfrei das Ziel erkennen, das Hanns verfolgt: große DomainPop = höhere Sichtbarkeit. Am besten lest ihr euch, sofern noch nicht geschehen, den Artikel selbst durch. Auch die Kommentare dazu sind wichtig, hilfreich und interessant.
Was mich bei Analysen immer ein wenig kritisch stimmt, ist die Einschränkung der Datenbasis auf oder mit einzelnen Parametern. Hier ein kleines Beispiel:
Bei der Analyse nimmt Hanns nur .de-Domains als Grundlage und erklärt das mit möglichen lokalen und lingualen Einflussfaktoren. Dem kundigen Internetnutzer sollte jetzt sofort die Seite de.wikipedia.org einfallen. Zugegeben, die resultierende Kurve würde sich nicht signifikant ändern, jedoch resultiert aus der Ausgrenzung von Daten immer eine, wenn auch nur leichte, Verfälschung des Ergebnisses. Versteht mich bitte nicht falsch, ich finde Hanns’ Backlink-Analyse gut, und das Ergebnis ist auch erwartungsgemäß. Ich möchte damit nur ausdrücken, dass wenn SEO-Analysen gemacht und veröffentlicht werden, immer die Nachvollziehbarkeit, die Datenbasis und die Rückschlüsse stimmen sollten. Und das ist leider oft genug nicht der Fall, gerade weil Sachen unterschlagen oder unzureichend erörtert wurden.
Der AuthorRank
Einen schönen Artikel, wie man den eigenen Namen bei Google als Authorität für bestimmte Themen positioniert und dadurch seinen AuthorRank pusht, gibt es bei primweb.de. Mit diesem Artikel sollte nun wirklich jeder verstanden haben, wie man das kleine Bildchen in den SERPS erscheinen lässt. Auch wenn die Aussagen nicht durch eine Analyse
belegt werden (können), machen die Annahmen und Aussagen Sinn. Die folgenden Kommentare sind auch wieder interessant, weil sich nicht wirklich geeinigt werden kann, ob denn nur SEOs diese Möglichkeit nutzen. Tatsächlich war es zumindest bis vor drei bis vier Monaten so, dass größere TechBlogs das rel=“author“-Attribut nicht eingebunden hatten.

Verwendung von rel=”author” im August 2012 (Quelle: http://www.conductor.com/blog/2012/08/how-9-out-of-10-tech-sites-could-improve-their-search-listings-with-one-simple-fix/)
Ich bezweifle ebenfalls, dass es große Veränderungen an dieser Verteilung gibt. Hier wäre wohl mal eine Studie hilfreich, die aussagt, welche Personengruppen diese Möglichkeit der Rich-Snippets-Auszeichnung verwenden.
Weitere interessante Artikel der Woche:
- Marcos Podcast u.a. zum Thema Content Marketing
- Christoph Baur widmet sich den paginierten Seiten und beschreibt wann und warum man Seiten nicht indexieren lässt und wann das rel=“canonical“ Attribut verwendet wird.
- Der böse SEO wird ein bisschen weniger böse und verabschiedet sich von 1 000 Domains
- Google nutzt automatisiert den eigenen Service, um Daten schneller zur Verfügung stellen zu können. Was da gemacht wird, haben verschiedene Blogs wie der GoogleWatchBlog und seo-united.de geschildert, wie es gemacht wird, steht ausführlich im Blog von SEObytheSea.
- Dominik Wojcik von Trust Agents redet über die Trends in 2013


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