Onlinemarketing News

19. Oktober 2012
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Wochenrückblick KW42 – Neues Tool zur Linkentwertung

Google Webmastertools neues Tool zur Linkentwertung

 

Nun ist es endlich soweit! Google hat ein neues Tool zur Linkentwertung auf den Markt gebracht, das die Möglichkeit bietet, Links auf der eigenen Website auszumisten. Hierbei sollte man jedoch wohl bedacht agieren!

“If you believe your site’s ranking is being harmed by low-quality links you do not control, you can ask Google not to take them into account when assessing your site.”
– Google Webmastertools

Das Tool bietet die Möglichkeit, Google mitzuteilen, welche Links von welchen Domains nicht mehr gewertet werden sollen. Matt Cutts warnt eindrücklichst, dieses Tool mit Vorsicht zu genießen, da auch die weiterhin erwünschten Links in das falsche Raster geraten können, schließlich teilt Google nicht mit, welche Links explizit schaden und welche nicht. Den Link zum “Google Disavow Links Tool”, erreichen Sie hier:

Google Webmasters Links für ungültig erklären

Google Disavow Links Tool: Links für ungültig erklären

Mann kann diesen Vorgang rückgängig machen, jedoch dauert dies deutlich länger, als die Links entwerten zu lassen. Ein ganz anderer Aspekt ist, wie Google mit denjenigen Domains verfährt, die über dieses Tool gemeldet werden. Schließlich können auch gute Absichten unerwünschte Reaktionen hervorrufen. Mehr Informationen zum Thema erhaltet ihr von Matt Cutts im folgenden Video:

Googles derzeitige Überlegungen zu Links aus Artikelmarketing, Widgets, Footers und Themes

Links aus einen WordPress Footer, Random Footer, einem installierten Widget oder aus einem Theme, das auf dem Content Management System installiert wird, haben oft Eines gemeinsam: In vielen Fällen stimmt die redaktionelle Verknüpfung mit der Wahl des Links nicht mit dem anchor text überein. Die Folge: Eine Vielzahl von Links haben immer den gleichen anchor text , weil Widgets es von Hause aus mitbringen; dies bringt inorganische Folgen mit sich!

Ähnlich verhält es sich bei dem Artikel Marketing

In das Raster geraten diejenigen, die einen low quality Artikel mit ein paar wenigen Sätzen produzieren, in dem zwei, drei spezifische Links mit hoher Keyworddichte enthalten sind.  Zudem fallen diejenigen negativ auf, die um jeden Preis content produzieren, der ihnen gleichgültig ist und den sie einfach und schnell über Artikelbanken, Contentfarmen etc. generieren. Die Auswahl des anchor textes ist oft dementsprechend, bzw. besteht oftmals auch gar nicht.

Aber zum Glück ist dies nicht die gängige Praxis: Artikel mit aussagekräftigen, informativen Inhalten, Themen, mit denen man sich identifizieren kann, zu denen man gerne verlinkt:  “..das sind die Links, die wir mehr stärken wollen.”

Die Sache ist ganz einfach die, dass bei solchen oder ähnlichen Widgets, die anchor-texte nicht der eigenen Wahl entsprechen. Aus diesem Grund sollen diese Links nicht höher als nötig gewertet werden. Wir verfügen über Algorithmen, Mittel und Wege, diese Links ab einen bestimmten Level ausfindig zu machen und diese als nicht länger vertrauenswürdig einzustufen. Voll und ganz einen Link zu entwerten, ist dagegen aber auch nicht sinnvoll, wenn das Motiv nicht berechnend ist, bspw. wenn ein Lehrer einen webcounter auf seiner Seite einbaut, in dem ein versteckter Link eingebaut ist.

Matt Cutts zum Thema:

 

Larry Page verteidigt Google-Datenschutz-Regeln

Die europäische Kritik am Umgang mit den Nutzerdaten seitens des Google-Konzerns, kontert Larry Page.
Hauptkritikpunkt ist, dass Google die Nutzerdaten der verschiedenen Dienste miteinander verknüpft und auswertet. Auf der Konferenz “Google Zeitgeist in den USA” äußerte sich Larry Page dazu. Er hält es für einen gravierenden Fehler, zum jetzigen Zeitpunkt Verbote und Grenzen aufzuziehen und Modelle zu kritisieren, an die heute noch keiner denkt.

“Wir wissen nicht, wie das Internet in 10 Jahren funktionieren wird”

Ein großes Problem ist die “Überregulierung”, denn diese stellt ein hohes Risiko für Google dar. Die Möglichkeit, Nutzerdaten zu verknüpfen, stellt an sich einen enormen Mehrwert für den Nutzer dar. Beispielsweise bietet der Dienst Google Now einen deutlichen Mehrwert, wenn Fahrzeiten ausgewertet werden können und somit vor drohenden Verspätungen gewarnt werden kann: Zeitgeist!

Einige Europäische Staaten richteten sich in einem Brief an den Google Chef Larry Page und forderten eine Regulierung binnen vier Monaten! Inhalt dieses Briefes, ist die Forderung, dem europäischen Recht folgend, Informationen nur zu ihrem eigentlichen Zweck verwenden zu dürfen, nämlich für den diese ursprünglich erhoben worden sind. Der Bundesschutzbeauftragte Peter Scharr äußerte, dass es inakzeptabel sei, Nutzerdaten aus verschiedenen Google Diensten miteinander zu verknüpfen und diese auszuwerten. Ein weiterer Makel laut Scharr sei, dass für die Nutzer weder eine Widerspruchsmöglichkeit bestehe, noch Information über die Einwilligung zur Auswertung existierten.

Larry Page hatte auf dieser Konferenz seinen ersten öffentlichen Auftritt nach längerer Zeit. Grund für seinen Rückzug aus der Öffentlichkeit ist eine Krankheit, an der er seit langer Zeit leidet. Hier sein Auftritt auf der Google Konferenz Zeitgeist:

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Christoph Metz

Marketing Manager (Social) bei PR - Popularity Reference
Seit der Gründung von Popularity Reference im Jahr 2010 ist Christoph Teil des SEO-Teams und ist Verantwortlicher für den Bereich Außendarstellung.
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