21Dezember

Wochenrückblick KW51: Weltuntergang und SEO-Auferstehung

  • Veröffentlicht von: Daniela Henschke
  • Tags: Bildersuche Lokale Suche Weltuntergang
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Während der Weltuntergang noch auf sich warten lässt, schreibe ich seelenruhig an unserem Wochenrückblick. Wir glauben natürlich nicht daran, aber falls doch etwas passieren sollte, möchten wir optimal darauf vorbereitet sein. Es könnte schließlich unser letzter Wochenrückblick sein! ;)

Was bedeutet ein Weltuntergang konkret für SEOs? Auch für SEO wurde oft der Untergang vorhergesagt: „SEO ist tot“ wurde bereits von allen Seiten verkündet. Nach dem Abgesang auf die SEO-Tools in den letzten Tagen, waren viele verunsichert und fragten sich, wie es weitergehen soll.

Vielleicht sollten wir die Veränderungen als Chance begreifen. Denn genau genommen bietet ein Untergang gleichzeitig immer die Chance für einen Neuanfang. Einige blicken daher entspannt auf die bevorstehende Apokalypse, in Erwartung dessen, was als nächstes kommen wird.

Weltuntergang und SEO-Auferstehung

Weltuntergang und SEO-Auferstehung (Quelle: © styleuneed – Fotolia.com)

Content Marketing

In Zukunft ist kein Platz mehr für langweiliges und unkreatives Linkbuilding. Längst reichen Empfehlungen in Form von Links nicht mehr aus, um im Internet noch auffallen zu können. An die Stelle des Linkbuildings tritt ein ganzheitlicher Ansatz, der zu den Empfehlungen auch gleich das passende Umfeld liefern möchte. Content Marketing ist zur Zukunftsvision und Hoffnung vieler SEOs geworden.

In der Praxis scheint das Thema bereits sehr gut angekommen zu sein. Es werden verschiedene Marketing-Aktionen geplant und durchgeführt. Aber nicht immer ist klar, wie man nun eigentlich den Erfolg einer solchen Aktion messen will? Dazu gab es diese Woche eine detaillierte Anleitung von SEO Sunday. Schließlich kostet eine aufwändige Kampagne, die dem Nutzer tatsächlich einen Mehrwert bietet, viel Zeit und Geld. Waren früher noch Anzahl und Stärke der Links von Bedeutung, so kann man diese heute bestenfalls noch als Indikator heranziehen, aber nicht mehr zur Erfolgskontrolle. Wie bei jeder Marketingaktion hängt der Erfolg insbesondere von den gesetzten Zielen ab. Da man bei Content-Marketing-Kampagnen den Nutzen nicht direkt in Links messen kann, müssen andere Kennzahlen her. Man sollte sich einmal anschauen, wieviel Traffic durch die Links auf die eigene Seite gespült worden ist. Anhand des Umsatzes kann man dann auch feststellen, ob sich die Kampagne gelohnt hat. Links, die Traffic bringen, sind automatisch gute Links.

Verschiebungen in der Bildersuche

Die Beobachtung des Bilder Domain Index hat ergeben, dass sich in der Bildersuche von Google einige Positionen verändert haben. Wikipedia und viele Newsseiten haben ihre Top-Positionen verloren, während Blogsysteme und Online-Shops weiter nach vorn gerückt sind. Als Ursache dafür wurde die bisherige Überbewertung des Faktors Content-Aktualität angeführt, was jetzt wieder rückgängig gemacht wurde. Schade ist, dass Google nicht viel dagegen unternimmt, Bilder mit eindeutigen Urheberrechten besser zu stellen.

Lokale Suche

Die überwiegende Mehrheit der Suchanfragen, die unterwegs von Smartphone-Usern gestellt werden, gehen bei Google ein. Daran könnte sich bald etwas ändern, denn Apples beliebtes Spracheingabesystem Siri greift immer weniger auf Google-Daten zurück. Noch im alten Betriebssystem iOS5 bezog Siri mehr als die Hälfte seiner Suchergebnisse von Google. Das neue Betriebssystem iOS6 greift nun vermehrt auf die neuentwickelten Apple Maps zurück. Damit wird zudem klar, dass die meisten Suchanfragen mit Siri lokaler Natur sind, wie zum Beispiel die Suche nach einem Restaurant in der Nähe oder einem bestimmten Geschäft. Auf dem Markt der lokalen Suche könnte Apple sich damit Anteile sichern, die sonst an Google gegangen wären. Welcher Suchassistent der Beste ist – Apples Siri oder Google Voice - bleibt Geschmackssache.

Social Media

Facebook testet in den USA eine neue Form der Kommunikationsmöglichkeit von Unternehmen mit privaten Usern. War es bislang nur sehr schwierig zusätzlich unbekannte Nutzer zu erreichen, so soll dies bald möglich sein – gegen Bezahlung einer Gebühr pro Nachricht. Das Unternehmen argumentiert, dass diese Form der Ansprache Vorteile für den Nutzer mit sich bringe. Wie oft ärgere man sich schließlich über sinnlose Werbemails, die nur verschickt worden seien, weil sie nichts kosten? Wenn Unternehmen einen Einsatz leisten müssten, dann wären sie dazu gezwungen, bessere und personalisierte Angebote zu versenden. Einen ähnlichen Weg sind ja zuvor schon Xing und LinkedIn gegangen mit ihrer Premiummitgliedschaft. Und auch dort hält sich die Werbung in Grenzen. Von daher gefällt mir persönlich dieser Weg immer noch besser, als den kostenlosen Zugang auf alle User zu erlauben.

Events

Bei dem Event “Betrunken Gutes tun” wurde dieses Jahr viel Gutes getan. Es wurden insgesamt 597 Gläser getrunken. Das waren mehr als im Vorjahr, als man es nur auf 529 Gläser schaffte. Insgesamt war das Event ein “voller” Erfolg :D

So war dies, wenn schon nicht der letzte Wochenrückblick vor dem Ende, dann doch der letzte Wochenrückblick in diesem Jahr.

PR wünscht schöne Weihnachten!

PR wünscht schöne Weihnachten!

Wir verabschieden unsere Kunden, Mitarbeiter und Freunde mit Lebkuchen und vielen Weihnachtsgrüßen!

Bis ins neue Jahr!

Über den Autor

Daniela Henschke hat Artikel auf PR - Popularity Reference GmbH geschrieben.
Daniela ist Junior Online Marketing Managerin bei Popularity Reference und betreut aktuell den Bereich SEO Off-Page. Erfahrungen im Online Marketing sammelte sie bereits während des International Management Studiums (B.A.) an der HTWK Leipzig im Rahmen ihrer Bachelorarbeit und eines Praktikums im SEO Inhouse Team von Zalando.

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